Dienstag, 2. Februar 2021
Er übergab mich dann dem pflegepersonal, damit diese mich pflegerisch aufnehmen konnten und schon im gehen meinte er, der stationsarzt käme dann auf mich zu zum aufnahmegespräch, er sei ja nur der dienstarzt, doch er übergäbe alles was wir vereinbart hatte seinem kollegen. Ich liess die aufnahmeprozedur über mich ergehen, die bei jeder aufnahme wieder komplett neu gemacht werden musste auch wenn ich gut in der klinik bekannt war und im anschluss so hoffte ich könnte ich mich hoffentlich etwas zurückziehen und ausruhen, die durchgemachte nacht zerrte immer mehr an mir und ich wünschte mir dann nur noch ruhe. Mir wurde dann auch mein zimmer gezeigt und die schwester meinte, ich hab nun erstmal auf das gespräch zu warten vorher darf sie garnichts machen, mir keine medikamente geben und nichts, doch sie wusste auch nicht wann der arzt zeit hätte wenn ich möchte könnte ich erstmal ein bisschen mich ausruhen und das war genau das was ich gerade am allermeisten wollte. In dieser klinik gab es generell nur zweibettzimmer und ich erfuhr dass ich bei einer älteren dame mit im zimmer bin, womit ich es eigentlich ganz gut getroffen hätte, denn so hab ich tags über meistens meine ruhe, weil sich die dame meist im lichthof aufhielt. Und eigentlich nur zum schlafen im zimmer ist. Die schwester verabschiedete sich mit den worten egal was ist ich kann mich immer am stützpunkt melden! Meine mutter hatte mir zum glück bevor wir uns verabschiedet hatten noch eine schachtel kippen zugesteckt und so führte mich mein erster weg ins raucherzimmer, es kam mir ewig vor dass es her war wo ich zuletzt rauchte und ich hatte ziemlichen suchtdruck und ausserdem war es es so, dass es eigentlich immer so war, dass man die ersten klinikkollegen im raucherraum kennen lernte und ich war auch neugierig wer alles so auf meiner station war! Da hatte ich aber kein glück, als ich das zimmer betrat war ich alleine drinnen, das machte mir aber auch nichts aus, hauptsache ich konnte meine kippe rauchen! Im anschlüss verkrümelte ich mich dann in mein klinikbett in der hoffnung ein wenig schlaf zu finden. Doch von wegen! Ich fühlte mich so müde und erschöpft, aber die innerliche unruhe war so extrem dass ich keine ruhe und keinen schlaf fand, es tobte und rumorte sehr in mir und ich wusste einfach nicht was ich machen sollte, die gefühle die da in mir waren kämpften und wurden immer belastender. Aber ich dachte mir wegen dem brauch ich nicht an den stützpunkt vor, was sollten die denn dagegen tun? Erst musste das arztgespräch gelaufen sein und das personal ihre anweisungen bekommen. Und so war ich heilfroh als der arzt endlich kam und mich zum gespräch mitnahm.

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