Donnerstag, 7. Januar 2021
Früher als ich in der jugendpsychiatrie in münchen gewesen bin, war ich schon einige male immer wieder von dort stiften gegangen und über nacht in münchens strassen unterwegs gewesen, doch nie für sehr lange, die polizei sammelte mich immer wieder ein, aber dadurch machte ich so meine erfahrungen und wusste somit jetzt wo ich mich aufhalten konnte um die nacht herum zu bekommen.was genau ich in dieser nacht fühlte, es war bestimmt ein grosser gefühlskoktail und was fakt ist ich hatte eine tiefe innere zerissenheit die nur sehr schwer aushaltbar gewesen ist. Aber dennoch, ich fühlte mich auch verdammt frei, war ich doch endlich mal mein eigener herr und keiner konnte mir drein reden was ich zu tun und zu lassen hatte. Mein handy hatte ich bald ausgeschaltet, ich wollte mich nicht mit der familie auseinandersetzen müssen und die vorwürfe und deren ängste mir anhören! In dem ersten teil der nacht fuhr ich mit s und ubahn durch die gegend, so hatte ich es warm und es war ein guter zeitvertreib. Irgendwann fuhr aber nichtsmehr und so trieb ich mich am hauptbahnhof rum. Einen grossen teil meiner zeit hockte ich im sperrengeschoss herum. Ich wurde auch immer mal wieder angesprochen, doch wusste ich mich abzugrenzen und lies auch die wenigsten an mich heran. Doch weil mir dann irgendwann langweilig wurde, lies ich mich auf einen besoffenen ein und muss zugeben ich hatte die restliche nacht ziemlich viel spass, doch als es mir dann reichte, war es zum glück ein leichtes mich abzugrenzen. Und war dann wieder auf mich alleine gestellt. Als es dann immer mehr morgen wurde und der tag langsam begann, ging es mir gefühlsmässig ziemlich miess, ich hatte gefühle in mir die ich kaum aushielt, ich war nur noch müde und wollte nur noch heim. Doch ich traute mich nicht mich in den zug zu setzen und nach hause zu fahren. Ich hatte angst heim zu kommen. Mir war bewusst, dass ich durch meine aktion, meiner familie kummer bereitet hatte und ihnen angst machte, dafür schämte ich mich und so viel es mir schwer wieder zuhause anzukommen.

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