Mittwoch, 27. Januar 2021
Das nähen brachte ich dann ohne große probleme hinter mich, ich war das ja noch von früher her gewohnt. Ich hieng während der behandlung eher an dem gedanken fest wie das gespräch mit dem psychiater verlaufen würde und ja ich hatte etwas angst davor. Ich wollte am liebsten den ganzen misst der gerade war hinter mir lassen. Wäre gern gleich nachdem nähen mit ma wieder heim gefahren, hätte mir mein bedarfsmedikament einwerfen wollen und erst mal nur noch schlafen. Ich wollte das was die letzten 24 stunden gewesen ist nun nicht auch noch breit reden, ich biss da schon genug dran und ich spürte auch, dass es so wie ich nun drauf bin überhaupt keinen sinn machte das ganze wieder durch zu kauen. Doch ich wusste ich hatte keine andere wahl als dieses gespräch über mich ergehen zu lassen. Wenigstens hatte ich dann insofern glück, es kam dann ein arzt zu mir, den ich kannte und der mich schon behandelt hatte. Er wollte dann mit mir alleine reden ohne der anwesenheit meiner mutter, was mir dann auch fast lieber war, alles brauchte ma auch nicht zu wissen, obwohl ich ihr auch sehr dankbar war dass sie mir beim nähen beistand geleistet hatte. Als ich dann mit dem arzt alleine war musste ich ihm einen kurzen abriss bringen was vorgefallen ist und aber auch wie ich mich im moment so fühlte. Aber ich hatte auch das gefühl von meinem momentanzustand brauchte ich nicht viel zu sagen, er merkte selbst wie schlecht es mir geht. Er meinte dann „ Jetzt waren sie so lange stabil und die erfahrungen wo sie nun in münchen gewesen sind haben sie heftig wieder in etwas reingezogen und waren sehr belastend für sie. Ich würde ihnen sehr gerne helfen, dass diese krise sie nicht wieder komplett in etwas rein wirft und sie bald ihre stabilität wieder zurück erhalten. Was halten sie von dem vorschlag, ich nehme sie nun bei uns stationär auf, dann schauen wir erst mal dass es ihnen etwas besser wieder geht, sie können sich dann auch erst mal ausschlafen und wenn sie dann wieder etwas besser drauf sind sprechen wir durch was sie machen können damit diese krise nicht zu irgendwas entwickelt wo sie gar nicht hin wollen“ dass ich stationär irgendwo aufgenommen werden sollte, dachte ich eigentlich das hätte ich hinter mir, nach der stabilen phase die ich erleben durfte, aber wenn ich es mir recht überlegte bevor das chaos nun komplett wieder wurde und ich durch diesen aufenthalt vielleicht schlimmeres vermeiden konnte sollte ich dem vorschlag vielleicht doch annehmen. Außerdem, war mir im moment alles egal mir gings nur noch mies, ich wollte mich nur noch zurückziehen und schauen dass ich schlafen konnte. So willigte ich ein und wir sprachen das kurz mit meiner mutter ab, sie versprach heim zu fahren und ein paar sachen für mich was ich für die klinik brauchte zusammen zu suchen und es mir dann später zu bringen. Der doc nahm mich dann gleich mit auf station.

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